Arbeiten abseits des eigentlichen Studienfaches (mit FEV Etamax und Berufsfeuerwehr Braunschweig)

Shownotes

Beschreibung

Was tun, wenn die beruflichen Ziele von frisch gebackenen Hochschulabsolventinnen ins Wanken geraten? Wenn Tatendurst und Wissbegierde jäh von wirtschaftlicher Rezession und Einstellungsstopps ausgebremst werden? Keine Frage: der hohe Transformationsdruck auf die deutsche Wirtschaft setzt dem Arbeitsmarkt zu. Aber eine stete Flut von düster gefärbten Medienberichten à la „Krise plus KI-Konkurrenz: Harte Zeiten für den Berufseinstieg“ schürt möglicherweise zu einseitig Sorgen und Zweifel. Die TU Braunschweig Alumnae Judith Mönch-Tegeder und Miriam Gruppe haben da einen einfachen Rat: Mutig bleiben. Neugier zeigen. Und auch bei der Wahl von Arbeitgeber und Tätigkeitsfeld konsequent den eigenen Neigungen und Interessen folgen. Die beiden haben das vorgelebt und sprechen in dieser Folge über ihre Wege vom Biotechnologie-Studium zur Berufsfeuerwehr Braunschweig bzw. vom Abschluss als Medienwissenschaftlerin in die Personalarbeit. Judith (sie war während der Aufnahme in Rufbereitschaft!) hat ihre Erwartungen an einen späteren Job über „klassische Berufswege“ gestellt. Und Miriam hat es verstanden, viele ihrer im Studium erworbene Fähigkeiten nutzbringend auf ein anderes Tätigkeitsfeld zu übertragen (, wenngleich auch der Medienwissenschaften-Hintergrund nicht verhindern konnte, dass sie schon auf KI Halluzinationen hereingefallen ist). Beide meinen: Neugier, gerade auch auf fachfremde Tätigkeiten, permanente Lernbereitschaft und Flexibilität helfen Hochschabsolventinnen, auch in Krisenzeiten grundsätzlich arbeitsmarktfähig zu sein und gelassen mit Transformationen umzugehen.

Credits

Ein Podcast der Servicestelle Alumni & Career des Transferservice der Technischen Universität Braunschweig.

Host und Realisation: Knud Ahlborn Aufgenommen im Podcast-Tonstudio der Sandkasten-Plattform, TU Braunschweig.